Apple-Mania auf Hochtouren: iPhone 7 in greifbarer Nähe?

Seit seinem Smartphone-Debüt mit dem iPhone hat Apple sage und schreibe 12 Versionen des Kulthandys auf die Beine gestellt. Üblicherweise verwöhnt der kalifornische Technikriese seine treuen Anhänger erst in den Herbstmonaten eines jeden Jahres mit neuen iPhones, doch Gerüchten zufolge soll die Vorstellung der Smartphone-Neuauflage für 2016 bereits im Frühjahr erfolgen. Dies will nun zumindest die chinesische Wirtschaftszeitschrift „Commercial Times“ durch einen anonymen Mitarbeiter der Foxconn-Zentrale in Taipeh erfahren haben. Der Konzern war bereits für die bisherigen Handy-Modelle aus dem Hause Apple zuständig und soll auch für das iPhone 7 als Produzent in Erscheinung treten. Apple will mit diesem verfrühten Vorstellungsdatum beziehungsweise Verkaufsstart vermutlich dem Erzrivalen Samsung Paroli bieten, denn dieser hat bereits für diesen März sein neues Flagschiff aus der Galaxy-Reihe, das S7, angekündigt. Was bereits jetzt alles über das iPhone 7 zu wissen ist, worüber heiß spekuliert wird, und mit welchen Besonderheiten das Smartphone grundsätzlich dienen könnte, verrät der Newsartikel.

Neues Design? Neues Material?

Die zahlreichen iPhones gelten ohne Frage als sehr ansehnliche Technikprodukte, die insbesondere in puncto Eleganz und Handlichkeit überzeugen können. Hier und da streiten sich viele interne Mitarbeiter sowie Besitzer jedoch über die mehr oder weniger erkennbaren Designveränderungen. Auch die Materialien haben sich gewandelt: Derweil fungiert der angeblich unbiegsame „Aluminium 7000“ Stahl als Rahmenverkleidung. Dieser soll höchstwahrscheinlich auch für das iPhone 7 genutzt werden, obwohl sich manche Fans die althergebrachte Glasverkleidung wünschen, da die Edelmetallfläche zu empfindlich sei. Um diesen Wünschen gerecht zu werden, will Apple nun offensichtlich ein Kompromiss eingehen: Das Aluminium 7000 soll mit einer Gorilla-Verglasung der vierten Generation kombiniert werden. Was die Form- und Farbgebung angeht, fallen die Spekulationen von oval bis hin zu eckig über Klavierlackschwarz bis hin zu Blaugrün sehr unterschiedlich aus. Zumindest dürfte das iPhone 7 noch einmal ein ganzes Stück flacher und leichter ausfallen: Lediglich 5 Millimeter soll das neue Apfel-Handy in der Tiefe messen! Dafür könnte allerdings der klassische Audioausgang im 3,5-Millimeter-Klinkenformat verschwinden. Einzig und allein der Lightning-Ausgang soll dann zum Übertragen sämtlicher Signale und Dateien sowie als Stromlieferant dienen.

Verschiedene Größen, verschiedene Hardware

Als nahezu bestätigt gilt die Vermutung, dass Apple das iPhone 7 in mehreren Varianten herausbringen wird. Das iPhone 7C soll mit einem 4 Zoll, das „normale“ iPhone 7 mit einem 4,7 Zoll und das iPhone 7 Plus mit einem 5,5 Zoll großen Bildschirm ausgestattet werden. Letzteres wird angesichts der hungrigen Anzeige vermutlich noch über einen besonders kräftigen verfügen: Satte 3.100 mAh sollen die Kraftzellen des iPhone 7 Plus fassen. Das iPhone 7C soll zudem in puncto Prozessor und Grafikeinheit etwas gediegener ausfallen, denn dort wird vermutlich „nur“ eine Onboard-Grafikeinheit auf einem SoC von Intel unterkommen, wohingegen in den großen Brudermodellen jeweils der neue X-12-Chip sowie der ebenfalls neue A-10-Prozessor werkeln dürften. Ungeachtet dieser CPU- und GPU-Werte soll das Volumen des Arbeitsspeichers jedoch auf 3 GB angehoben werden – und die des internen Speichers sogar auf bis zu 256 GB! Dies berichtet zumindest die Technikseite „My Drivers“, gibt dabei allerdings an, dass sich dieser Super-Speicher lediglich mit dem iPhone 7 Plus nutzen lassen soll – ein zusätzlicher Speicherkartenslot soll nach wie vor fehlen! Dafür werden alle iPhones die neueste LTE-Technik unterstützen: Per LTE Cat6 würden die Nutzer dann mit bis zu 600 MB/s durchs Internet flitzen!

Highlights und Träumereien

Eine wirkliche Revolution könnte die 7-er Generation in Form einer vollständigen Abschirmung gegenüber Wasser- und Staubpartikel mit sich bringen. Durch das Zusammenspiel des bereits erwähnten Aluminium 7000 und einer innenlebigen Spezialversiegelung hätte das iPhone 7 nämlich durchaus das Potenzial, mit den diversen Z-Modellen aus dem Hause Sony gleichzuziehen und zumindest kurzen Ausflügen ins kühle Nass stand zu halten. Ebenfalls sehr wahrscheinlich erscheint eine Neuplatzierung des Home-Buttons: Dieser soll nun vollständig in das Display integriert werden und zudem den Fingerabdruckscanner in sich tragen. Haptische Tasten sollen nun neben der Lautstärkenwippe und dem Power-Knopf somit gänzlich verschwinden. Hinzukommen könnte jedoch ein Augenscanner, der in der vorderen iSight-Kamera stecken dürfte. Eine lange Zeit wurde auch über eine neue Akkutechnik spekuliert: Über eine spezielle Luke solle sich der klassische Akku durch eine Brennstoffzellen-Lösung ersetzen lassen. Dieser hätte gut eine Woche gehalten. Die perfekte Lösung also für alle Business-Personen, die auch die Kosten der jeweiligen Kartuschen (3 Euro pro Ladung) zu zahlen bereit wären. Diese Technik scheint mittlerweile jedoch zu einer Art Nebenprojekt verkommen zu sein. Immerhin dürften alle neuen iPhones die drahtlose Ladetechnik unterstützen, ohne ein zusätzliches Hüllen-Upgrade zu benötigen. Bezüglich der Preise für die neuen Schmuckstücke sollen sich übrigens große Unterschiede auftun. Denn während das iPhone 7C bereits für gut 450 Euro zu haben sein dürfte, könnte die XL-Fassung auch mit einem XL-Preis herauskommen: Rund 1.200 Euro scheint sich Apple für das iPhone 7 Plus in der 265-GB-Version zahlen lassen zu wollen! Doch viele Menschen dürften von der Handynutzung aus Eigenfinanzierung Abstand nehmen und sofort zu einem Vertrag greifen. Lediglich die vertragliche Nutzung garantiert nämlich auch die kleine große Besonderheit des LTE-Empfangs! Welche Tarife derweil den Highspeed-Internetgenuss ermöglichen, verrät der Handytarif-Vergleich.

Eingestellt am: 07.01.2016

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