Heiße Ware aus Googlehausen Teil 1

Dass Google bei Weitem nicht nur eine Suchmaschine ausmacht, ist allgemein bekannt. Mit Google Maps beispielsweise liefert der Global Player aus Übersee einen beleibten Kartendienst und mit Project Leon sollen in Zukunft auch weite Landstriche per Heißluftballonsender mit mobilem Internet versorgt werden. Es gibt allerdings auch eine ganze Reihe an Hardware aus dem Hause Google – und das meist für weitaus weniger Geld als bei der hiesigen Konkurrenz. Vor Kurzem etwa wurden die zwei neuen Modelle der Nexus-Reihe vorgestellt. Was das kleinere der beiden Alleskönner-Handys, das Nexus 5X, so alles auf dem Kasten – oder besser gesagt auf der Scheibe – hat, erläutert der erste Teil unserer exklusiven Produktvorschau.

Technik im Überblick

Herzstück eines jeden Smartphones macht wohl dessen Bildschirm aus. Bei dem Nexus 5X handelt es sich hierbei um ein 5,2 Zoll großes und in Full-HD auflösendes Touchscreendisplay. Im Vorgänger steckte noch ein 5 Zoll großes Modell. Dennoch bleibt die Neuauflage denkbar handlich, denn in puncto Länge und Breite hat das Nexus 5X keineswegs zugelegt und tiefentechnisch sogar etwas abgespeckt: Gerade einmal 7,9 Millimeter misst Googles neues Top-Smartphone in der Tiefe. Umhüllt wird dieses übrigens von einem edlen Aluminiumrahmen, weist auf der Vorder- und Rückseite jedoch eine Polycarbonatverkleidung auf, die entweder in weiß, schwarz oder blau gehalten ist. Das Nexus 5X richtet sich somit vor allem an Personen, die einen hohen Wert auf Mobilität und Handling legen.

Im Inneren des Smartphones stecken ein 16 oder aber 32 GB großer Speicher und ein Sechskernprozessor des Typs Qualcomm Snapdragon 808. Die 1,8 GHz starke CPU unterstützt auch 64-Bit-Inhalte, wodurch sich das Modell bestens zum Daddeln eignen dürfte, denn dank eines modernen Grafikchips, ein Adreno-418-Chip, sollte die Neuauflage auch bestens mit aufwendigeren Spielen zurechtkommen. Leider darf der Speicher jedoch nicht ausgebaut werden. Dies könnte für Hobby-Filmer durchaus Platzprobleme bedeuten, denn die Kamera des Nexus 5X ermöglicht es nun auch, Inhalte in 4K-Qualität aufzunehmen und die vervielfachte HD-Auflsöung benötigt bekanntlich weitaus mehr Speicherplatz als klassische Dateiformate. Dennoch dürfte die Kamera einen netten Anreiz bieten, denn ähnlich wie beim LG G4 kommt auch bei dem neuen Nexus ein Laser-Autofokus zum Einsatz! Dieser ermöglicht eine besonders präzise Fokussierung und soll zudem verschiedene Bildmodi mit sich bringen, die sich mit klassischen Handylinsen keineswegs nutzen lassen. Die Auflösung an sich beträgt übrigens 12,7 Megapixel – die der Frontkamera schlägt mit 5 Megapixel zu Buche. Des Weiteren wird das Nexus 5X mit einem verhältnismäßig starken Akku in den Handel gelangen: Satte 2.700 mAh fassen die Kraftzellen der Neuauflage.

Software und Highlights

Highlights hat das Nexus 5X gleich zweierlei an Bord. So ist das Prunkstück erstens mit dem brandneuen Betriebssystem Android 6.0 alias Marshmallow ausgestattet. An der Oberflächenstruktur hat sich jedoch nur wenig getan. Vor allem eine Prozessoroptimierung und ein effizienterer Stromsparassistent sollen große Vorzüge gegenüber den bisherigen Versionen darstellen. Den zweiten Paukenschlag liefert Google in Form eines Fingerabdrucksensors: Die Passworteingaben für den Gerätestart und/oder für die Bildschirmentsperrung können durch die Identifizierung des Fingerabdrucks wahlweise ergänzt oder sogar komplett ersetzt werden.

Zusatzoptionen und Nutzerhinweise

Wann genau das neue Google-Phone hierzulande erscheinen wird, steht noch nicht fest. Einzig und allein der Verkaufsstart in den USA bekannt: Ende Oktober soll dort das Nexus 5X verteilt werden. Ebenfalls noch nicht ganz klar ist, wie viel Google für die Neuauflage verlangt: Gerüchten zufolge soll das Modell mit einem Preis von rund 480 Euro (16 GB) beziehungsweise 530 Euro (32 GB) rund 150 Euro mehr als in den Vereinigten Staaten kosten. Aufgrund der bisherigen Proteste ist es jedoch gut möglich, dass Google an seiner Preispolitik noch etwas feilen wird. Ungeachtet dessen wird sich jedoch ohne Frage ein Vertragsabschluss für das Nexus 5X lohnen. Das Smartphone unterstützt nämlich auch den neuesten und schnellsten Datentransfer LTE – und das sogar im Cat6-Bereich! Diese Turbo-Datenrate lässt sich bisweilen ausschließlich in manch exklusiven Telekom- und Vodafone-Tarifen nutzen. Apropos Vertrag: Mit „Nexus Protect“ liefert Google nun auch einen hauseigenen Versicherungsschutz. Für einen bestimmten Aufpreis, der sich auf gut 60 Euro belaufen soll, wird dem Kunden hierbei je nach Geräteschaden eine komplett kostenlose oder zumindest stark vergünstigte Reparatur offeriert – und das angeblich sogar ein Leben lang!

Eingestellt am: 16.10.2015

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