Heiße Ware aus Googlehausen Teil 2

In unserem zweiten Teil über die neuen Smartphone-Highlights von Google haben wir uns das Nexus 6P genauer angeschaut. Was das kleinere Brudermodell alles auf dem Kasten hat, steht schon in Teil 1 der Sonderberichterstattung. Nun also ein Blick auf das Premium-Handy im XL-Format: Für wen sich das Modell lohnen dürfte, warum es als sehr vielversprechend angesehen werden darf, und auf welche Besonderheiten beim Kauf des neuen Alleskönner-Handys geachtet werden sollte, verraten die folgenden Zeilen.

Die Äußerlichkeiten

Bereits das Außenleben lässt unter allen Designfreunden gute Stimmung aufkommen: Umhüllt von einem Unibody-Gehäuse macht das Nexus 6P einen besonders einheitlichen Eindruck, denn anders als bei der Konkurrenz bestehen bei diesem Modell eben keinerlei Ränder, Schweißnähte oder Übergangsschächte, da das gesamte Gehäuse aus einem einzigen Aluminiumblock gefräst ist. So liegt das wahlweise schwarze, silberne oder weiße Smartphone auch sehr gut in der Hand. Und: Das gesamte Gehäuse ist aus eloxiertem, also besonders griffigem, Aluminium gefertigt! Hier bricht Google also mit der Tradition, Polycarbonat oder andere Kunststoffe für die Herstellung zu verwenden und konzentriert sich nun voll und ganz auf die Luxusschiene. Gut gefallen dürfte auch die geringe Gerätetiefe: Gerade einmal 7 Millimeter misst das Nexus 6P in der Tiefe, schafft es mit 178 Gramm jedoch nur in die mittlere Gewichtsklasse.

Technische Grundausstattung

Angetrieben wird das Nexus 6P von einem Snapdragon 818 Prozessor. Der Qualcomm-Neuling fand bisweilen bei wenigen mobilen Endgeräten Unterschlupf, gewährleistet in Verbindung mit dem Grafikchip, ein Adreno-430-Satz, und dem 3 GB dicken Arbeitsspeicher jedoch eine sehr flotte Betriebsgeschwindigkeit. Apropos Speicher: Je nach Wahl stehen dem Nutzer 32, 64 oder gar 128 GB als internes Speichermedium zur Verfügung. Hier könnte sich der Griff zur letzteren Variante übrigens durchaus lohnen, denn erweitern lässt sich der Speicher leider nicht. Immerhin: Google spendiert einen kostenlosen Cloud-Speicher. Ins Internet gelangt das Handy übrigens auf unterschiedliche Wege: Sowohl über die klassischen Mobilverbindungen à la UMTS & Co., als auch per WLAN im neuen ac-Modus und sogar via LTE der sechsten Generation verbindet dich das Nexus P6 mit dem World Wide Web.

Highlights und Zubehör

Highlights hat das Nexus 6P neben einem grundsätzlich sehr scharfen und hellen sowie verglasten Bildschirm in WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel auf 5,7 Zoll) vor allem in puncto Kamera und Sensortechnik zu bieten. Die neue Smartphone-Linse bringt mithilfe eines Laser-Autofokus beispielsweise besonders scharfe Bilder in einer Auflösung von 12,3 Megapixel aufs Papier beziehungsweise auf den Bildschirm. Auch die Auslösedauer fällt dank der automatischen Blenden- und Winkelanpassung denkbar klein aus. Und Videos in 4K sind mit dem Nexus 6P ebenfalls schnell im Kasten.
Technisch betrachtet kann das neue Google-Phone zudem mit einem Fingerabdruck- und einem Hub-Sensor Aufmerksamkeit erregen. Die neue Sicherheitstechnik beispielsweise ist optimal mit dem brandneuen Betriebssystem Android 6.0 alias Marshmallow abgestimmt und läuft auf dem Nexus 6P somit besonders rund. Der Hub-Sensor sorgt wiederum für eine besonders sparsame Akkuverwaltung, sodass das Modell mit der 3.450 mAh starken Kraftzelle bis zu sieben Stunden im Online-Modus durchhält. Und: Dank Quick-Charging lässt sich der Akku innerhalb von 10 Minuten auf gut 30 Prozent der maximalen Energiemenge auftanken. Einen kleinen Bonus liefert Google übrigens noch bei der Ausstattung, denn neben einem klassischen Netzteil werden dem Käufer noch zwei USB-Kabel mit dem neuen USB-C-Anschluss sowie ein Adapter an die Hand gelegt. Wer möchte, darf zudem eine zusätzliche Geräteversicherung abschließen. „Nexus Protect“ nennt sich dieses Sonderangebot und soll dem Besitzer mit einer Gebühr von rund 60 Euro eine oftmals kostenlose, zumindest jedoch stark vergünstigte, Reparatur sicherstellen.

Preise, Verfügbarkeit, Verkaufsstart

Wann das Nexus 6P in Deutschland erhältlich ist, steht noch in den Sternen. Im offiziellen Play Store darf sich der interessierte Käufer lediglich auf eine Warteliste eintragen und muss sich mit dem Hinweis „Bald Verfügbar“ zufriedengeben. Allerdings dürfte sich vielmehr ein spontan abgeschlossener Handyvertrag für die Nutzung des neuen Premium-Phones auszahlen, denn Telekom und Vodafone beispielsweise haben bereits etliche Modelle geordert und wollen mit attraktiven LTE-Tarifen das mobile Surfen noch attraktiver gestalten. Zudem entfallen bei dieser Variante die hohen Gerätekosten, die sich auf bis zu 750 Euro beziehen sollen. Demnach könnte sich bereits jetzt ein Studieren der Handyverträge lohnen, um in absehbarer Zukunft besonders schnell zugreifen zu können. Näheres über die einzelnen Tarife und deren Leistungen ist selbstverständlich in unserem Tarifrechner zu finden.

Eingestellt am: 03.11.2015

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