Sonys neue Z-Reihe Teil 1

Sony lieferte in der Vergangenheit mit seiner Z-Reihe bereits so einige Smartphones, die sich insbesondere mit ihrer Exklusivität, Eleganz und Widerstandsfähigkeit einen guten Ruf machen konnten. Nun hat der japanische Technikriese auf der IFA in Berlin exklusiv das neueste Flagschiff der Z-Reihe, das Z5, vorgestellt. Was das Handy alles auf dem Kasten – oder besser gesagt auf der Scheibe – hat, verrät die Produktvorschau.

Eleganz pur

Sony setzt auch bei dem Z5 auf das Motto „weniger ist mehr“. So wirkt das neue Z-Modell recht nüchtern, was an dem Verzicht von haptischen Tasten unterhalb des Bildschirms und der generell sehr symmetrischen Gestaltung liegt. Der Bezeichnung Barren-Handy kommt das Modell somit sehr nahe, ist an den Seiten jedoch erkennbar abgerundet, was auch das Handling um einiges steigern dürfte. Von den Ausmaßen ist das Gerät übrigens gut mit dem aktuellen Z3 Compact zu vergleichen: 14,6 x 7,2 x 0,8 Zentimeter misst das Z5. Auf der Hinterseite ist nun allerdings eine raue Glasverkleidung zu finden. Auch dies soll und wird vermutlich die Griffsicherheit erhöhen. In Verbindung mit einem hochwertigen Metallgehäuse, welches wahlweise in den Farben Grafit-Schwarz, Silber-Weiß, Matt-Gold oder gar Tannen-Grün zu haben ist, macht das Z5 somit einen sehr schlichten, zugleich aber auch eleganten Eindruck und reiht sich nahtlos in die Palette der bisherigen Z-Modelle ein.

Bekannte Technik der Oberklasse

Neben einem hochauflösenden Bildschirm im 5,2-Zoll-Format, der mit einer Pixelrate von 1.920 x 1.080 Bildpunkten bestückt ist, weist das Z5 noch einen Achtkernprozessor des Typs Qualcomm Snapdragon 810 auf. Dieser taktet im Normalbetrieb „nur“ mit vier Kernen à 2 GHz und schaltet unter Volllast das zweite Quartett samt einer Taktfrequenz von 1,4 GHz hinzu. Sony setzt in puncto Bildschirm und Prozessor also auf das gleiche Prinzip, wie man es bereits von dem Z3 Compact kennt. Doch nicht nur in dieser Beziehung gleichen sich die beiden Modelle wie ein Ei dem anderen: Auch die Grafikeinheit, ein Adreno Chip, der 3 GB dicke Arbeitsspeicher und der 32 GB umfassende Flash-Speicher stimmen bei den beiden Modellen überein. Wem dieses Volumen nicht reicht, darf übrigens noch eine bis zu 128 GB große SD-Karte zwecks Speicherausbau einsetzen.

Neue Kamera, neue Funktionen

Den auffälligsten Unterschied im Vergleich mit dem Z3 Compact stellt die überarbeitete Kamera dar. Diese hat in ihrer Auflösung deutlich zugenommen und bringt es ab sofort auf satte 23 Megapixel. Ebenfalls neu ist der Exmor-RS-Bildsensor, welcher noch schärfere Aufnahmen mit einem erhöhten Kontrastwert verspricht. Auch die angegebene Auslösedauer des Autofokus lässt Foto- und Filmfreunde aufhorchen: Gerade einmal 0,03 Sekunden soll die Aufnahme eines Bildes dauern! Die Frontkamera ist mit einer Auflösung von 5,1 Megapixeln zudem bestens für Selfies und in Verbindung mit der Breitbandunterstützung auch für Videotelefonate geeignet.

Besonderheiten und Nutzoptionen

Einen spürbaren Pluspunkt bringt das Z5 in Anbetracht der vollständigen Abschirmung sämtlicher Schächte und Büchsen für Speicherkarte, Audiokabel und USB-Verbindung mit sich: Bis zu 30 Minuten lang hält es das Z5 laut Sony in der seifigen Badewanne, im salzigen Meer und sogar im chlorhaltigen Pool aus! Und das in einer Tiefe von bis zu eineinhalb Metern! Ferner ist das Modell vor Staubpartikeln geschützt. Für alle Datenschützer und Freunde besonders ausgefeilter Sicherheitssysteme könnte außerdem der integrierte Fingerabdrucksensor, welcher erstaunlicherweise nicht auf der Vorderfläche, sondern an der Seite integriert ist, einen Anreiz darstellen.
Ausgeliefert wird das Luxus-Smartphone selbstverständlich mit dem frischen Android in der fünften Version, soll allerdings noch die Benutzeroberfläche Sony UI erhalten, welche ein paar weitere nützliche Gimmicks mit sich bringt. Wann das Modell hierzulande zu haben sein wird, steht übrigens noch nicht fest, doch vermutlich wird das Z5 Ende Oktober in den Läden stehen.
So lange müssen Sie jedoch eigentlich nicht warten. Es bestehen nämlich gute Chancen, dass die Telekom mit Sony einen Vertrag zwecks Exklusivvermarktung schließt und seinen Kunden das Gerät bereits vor dem eigentlichen Verkaufsstart überlässt. Ähnlich ist der deutsche Kommunikationsprofi bereits mit den zahlreichen iPhones aus dem Hause Apple verfahren. Der Abschluss eines Vertrags bei der Telekom könnte allerdings nicht nur einen zeitlichen Vorteil haben, denn erst durch die Möglichkeit, das besonders schnelle Datennetz LTE nutzen zu können, lässt sich das Sony Z5 in seinem vollen Umfang nutzen. Und solch eine flächendeckende LTE-Unterstützung, bietet neben Vodafone derzeit einzig und allein die Telekom an! Welche Tarife ganz genau den Datenturbo enthalten, offenbart natürlich unsere Tariftabelle.

Aber: Neben dem Z5 werden in absehbarer Zeit noch eine besonders handliche Auflage des Z5 alias Z5 Compact und eine größere Version namens Z5 Premium mit einer Rekord-Bildschirmauflösung auf den Markt kommen. Diese hat Sony nämlich zeitgleich mit dem Z5 auf der IFA in Berlin vorgestellt. Was diese beiden Modelle bieten, erfahren Sie in den Teilen 2 und 3 der Produktvorschau zu Sonys neuer Z-Reihe.

Eingestellt am: 07.09.2015

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